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Geschichte des Hauses
Die Villa Seeberg
wurde Mitte der 20er Jahre erbaut und zur damaligen Zeit als Mädchenpensionat
und später als Hotel
genutzt. Erstbesitzer waren die
Schwestern Norman,
zwei englische Gouvernante
– wie man sie sich vorstellt, mit streng gescheiteltem Haar,
Knoten und einem grauen Terrid.
Im damals 6.000 qm große Garten hatte ein Gartenhaus, das
den Gärtner beherbergte.
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Ende der 20er Jahre wurde das Haus an einen deutschen
General, Herrn Osius, verkauft. Dieser
war sehr kunstinteressiert und traf sich in der Villa
Seeberg regelmäßig mit einem kleineren Kreis älterer
Herren, die ein besonderes Faible für Graphik hatten und eigene
kleine Sammlungen graphischer Blätter besaßen.
Zu diesem Personenkreis gehörte auch Herr Dr.
Eberhard Preime, der am Kupferstichkabinett der Staatlichen
Museen Kassel tätig war und stets einige Blätter
aus dem Bestand des Kupferstuchkabinetts zu den Zusammenkünften
mitbrachte.
Nach dem Tod von Dr. Preime wurden diese Treffen dann später
von der Villa Seeberg in den Studiensaal
des Kupferstichkabinetts im Landesmuseum verlegt.
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In den 70er Jahren ging die Villa in den Besitz
eines Metallwarengroßhändlers
über, der sie privat bewohnte und die beiden oberen Etagen
als Pension wiederbelebte.
Er besaß ein kleines Schiff, mit dem er im Sommer auf dem
örtlichen Fluß, der Fulda fuhr, und für das er vor
dem Haus einen Schiffs-Parkplatz für den Winter bauen ließ.
Dieser Platz wird noch heute als Parkplatz für Autos genutzt.
In der Folgezeit gab es wechselnde Besitzer,
bis das Haus 1998 in unseren Besitz überging.
Wir haben versucht, dem
Haus die alte Schönheit wieder
zu geben und den Villencharakter
zu betonen.
Die Farben der ayurvedischen Medizin
erhielten hier besondere Beachtung,
und jedes Zimmer des neuen Hotel
Villa Seeberg bekam in unterschiedlicher
Farbgestaltung nach den Regeln des Feng
Shui ein neues, individuelles Gesicht.
Auch Kasseler Künstler,
u.a. Claudia Blume und
Petr Horak
waren beratend tätig.
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